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Europa-CEO Timo Sieg etabliert mit Christiane Schulz, Dirk Popp und David Scott neues Executive Board. Frank Behrendt verlässt Ketchum Pleon 2011.

Düsseldorf, 6. Mai 2010 – Ketchum Pleon Deutschland wird künftig von einem Executive Board geführt. Neben Timo Sieg als Executive Chairman gehören diesem auch die Leiter der zwei größten Büros in Deutschland, Christiane Schulz (Berlin) und Dirk Popp (Düsseldorf) sowie David Scott als CFO an.

Frank Behrendt (46), geschäftsführender Partner und Deutschlandchef von Europas führender Kommunikationsberatung Ketchum Pleon hat angekündigt, seinen CEO-Vertrag nicht zu verlängern. Behrendt wird die Agentur Ende Januar 2011 verlassen.

„Unser Dank gilt Frank Behrendt für fünf erfolgreiche Jahre als CEO von Ketchum Pleon Deutschland. Er hat die Entwicklung unserer Agentur maßgeblich geprägt und befördert. Deutschland ist unser größter Markt in Europa, daher werde ich mich hier wieder stärker engagieren und bin froh, dabei von Christiane Schulz, Dirk Popp und David Scott unterstützt zu werden – mit allen Dreien arbeite ich bereits seit vielen Jahren eng und vertrauensvoll zusammen.“, erklärt Timo Sieg. In Europa wird Sieg von David Gallagher, President von Ketchum Pleon, entlastet, um Zeit für seine zusätzliche Aufgabe zu haben.

Did you learn anything?

Link zum neuen Tiger-Clip auf YouTube

Mein Blogbeitrag vom 14. Dezember 2009 endete mit der Frage, wie lange wir wohl auf Tiger Woods Werbe-Comeback warten müssen. Es ging sogar noch schneller als bei Kate Moss – er ist wieder da. Pünktlich zum Comeback auf dem Golfplatz zeigt Nike einen Werbespot, der die Lebenskrise seiner einstigen Werbe-Ikone zum Thema macht. In dem Schwarz-Weiß-Clip sieht man einen betrübt dreinschauenden Woods und hört aus dem Off die Stimme seines Vaters Earl: „Ich will herausfinden, was du dir dabei gedacht hast. Ich will herausfinden, was du fühlst“, und endet mit der unbeantworteten Frage „Hast du daraus etwas gelernt?“.

Die Wochenzeitung der Freitag bemerkt erstaunt, „wie der Spot sich in den Kontext der Affäre und der Medien-Berichterstattung einpasst“, der Skandal müsse nicht mehr erwähnt werden, die Details würden bereits als bekannt vorausgesetzt. Insbesondere aber der Umstand, dass Woods’ Vater Earl bereits 2006 verstorben ist, handelte  dem Golfer erneut Kritik auf breiter Front ein. Beim Branchenblatt „Horizont“ war der Spot gestern der „Flop der Woche“, Woods habe seine Glaubwürdigkeit endgültig verspielt. In den USA wird das Werbevideo bereits munter persifliert, etwa bei Jimmy Kimmel auf ABC, der Woods’ Mutter sprechen lässt. Aktuelle Scheidungsgerüchte werden sogar auf eben diesen Nike-Spot zurückgeführt, seine Frau soll sehr erbost gewesen sein: „Elin was violently angry over this commercial and thought it was a cheesy thing to do [...] She is over Tiger. I wouldn’t be surprised if she files for divorce sometime soon“, steckte ein angeblich Vertrauter dem People-Magazin.

Ob der Spot also tatsächlich Tiger Woods’ großes Werbe-Comeback wird, darf also bezweifelt werden. Ebenso die entscheidende Frage, ob die Marke Nike von der Aufmerksamkeit der vergangenen Tage wirklich profitiert hat.

Kachelmann-Journalismus

Beim Sonntagsfrühstück entdeckt: Journalist Harald Staun schreibt in der FAS scharfsinning über die Medienberichterstattung im Fall Kachelmann. Oder: Wie mit der bloßen Annahme Kampagnen gepusht werden. Lesenswert!

Seit Wochen schimpft Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) auf das Unternehmen Google, genauer gesagt auf seinen Dienst „Street View“. Kein Geheimdienst würde so ungeniert auf Bilderjagd gehen, sagte sie im Focus wörtlich. Und nicht einmal George Orwell hätte sich so etwas träumen lassen, wie sie in der Süddeutschen Zeitung verlauten ließ.

Ein aktuelles Beispiel legt aber den Gedanken nahe, das Street View bisweilen auch dem Verbraucher entgegen kommt:   Die im Frankfurter Freiverkehr gelistete Gesellschaft AsiaPac Capital Services aus Toronto erweckte in der Vergangenheit durch mehrere Meldungen den Eindruck, es handle sich bei der Firma um einen ernstzunehmenden Player. Investoren aus China und Katar wollten sich angeblich an dem Unternehmen beteiligen und dafür bis zu sechs Euro pro Aktie zahlen.  Okay, der Frankfurter Freiverkehr ist nicht unbedingt ein Ort, an dem sich mehrheitlich risikolose Papiere tummeln.  Vorsicht oder – um im Börsenjargon zu bleiben – Risikoklassifizierung ist allemal geboten. Das dachte sich wohl ein potentieller Interessent: Er wollte sich das Headquarter bei Google Street View ansehen und stellte fest, dass auf der 557 Eglinton Avenue West in erster Linie ein Thai-Imbiss residiert. Am ersten und letzten Stock des Hauses hängt ein verblichenes Firmenschild der „AsiaPac Cargo“. Nix mit endloser Glasfassade, in der sich der blaue Himmel spiegelt. Im Netz verbreitete sich diese Nachricht wie üblich ziemlich schnell, zahlreiche Anleger haben drauf hin das Weite gesucht. Der Kurs ist daraufhin gnadenlos eingebrochen. Mitte Februar hatte er noch ein Hoch bei 2,90 Euro – heute ist die Aktie noch 14 Cent wert.  Mal schauen, ob der nun angekündigte Umzug daran noch etwas ändern kann…

Blogmist

Ein neuer Krisenfall denkt man sich, wenn man heute beim Branchendienst PR-Professional ließt, „PR-Pranger: Verhängnisvolle Müllsäcke – wie H&M sein Image zerschneidet“. Die Geschichte: Die New Yorker Studentin Cynthia Magnus fand im Hinterhof einer H&M-Filiale Müllsäcke zerschnittener Kleidungstücke, wohl um der neuen Kollektion Platz zu machen. Und das, obwohl in New York bitterkalter Winter ist und es viele Bedürftige gäbe. Über Facebook habe die Studentin Boykottaufrufe initiiert und gezeigt, dass sich Unternehmenskommunikatoren auf eine neue Ära einstellen müssten.

Letzteres stimmt faktisch und schon oft habe ich an dieser Stelle berichtet, wie das Web 2.0 die Krisenkommunikation verändert. Im vorliegenden Fall sieht es aber anders aus. Tatsächlich hat die Studentin den Vorfall der New York Times gemeldet, die bereits Anfang Januar darüber berichtete. Auf der Facebookseite von H&M gab es daraufhin Kommentare von einigen erregten Nutzern. Einen Tag später meldete dann aber das Blatt in seiner Onlineausgabe, H&M habe diese Praxis beendet und zitierte Unternehmenssprecherin Nicole Christie mit den Worten: “It will not happen again […] We are committed 100 percent to make sure this practice is not happening anywhere else, as it is not our standard practice.”. Im Übrigen wurde genauso über Walmart berichtet, bei denen Magnus nur wenige Häuser weiter gleichfalls zerschnittene Kleidung fand. Auch Walmart reagierte umgehend mit ähnlicher Attitüde.

Für mich zeigt der Fall eigentlich nur, dass Unternehmen höllisch aufpassen müssen, dass es mit einer Entschuldigung allein noch nicht getan ist. Früher wäre die Zeitung im Altpapier verschwunden – heute leben die Geschichten in den zahllosen Blogs, Foren und sozialen Netzwerken ewig weiter. Die Inhalte der Geschichten ändern sich. Manchmal nur, weil schlecht übersetzt wird. Gerade für global agierende Unternehmen ist es daher wichtig, das Web 2.0 kontinuierlich in allen Ländern zu screenen und gegebenenfalls gegenzusteuern, wenn sich Krisenherde ausbreiten.

Anmerkung: Das Mitmach-Internet ist wohlgemerkt nicht nur als Bedrohung zu sehen. Manchmal kann es auch zur Wahrheitsfindung beitragen. In den Leserkommentaren der Daily Mail zum Artikel schreibt etwa eine Mitarbeiterin eines Londoner H&M-Stores:

Leserkommentar bei Daily Mail Online

Warum nicht, dachte Royal Caribbean Cruise Lines und steuerte die leidgeprüfte Insel für einen Kreuzfahrtstopp an. Für das gute Gewissen lud die Mannschaft 40 Paletten mit Hilfsgütern an Land, bevor die Reisegruppe „scherzend“ zum Barbecue an einen Privatstrand übersetzte, wie ein Augenzeuge berichtete. 60 Meilen von Port-au-Prince entfernt, gerade weit genug, um die Toten und die Trümmer, die Not und den Gestank nicht wahrnehmen zu müssen.

Schnell „Most popular“ auf HuffingtonPost.com, aufgegriffen von nahezu allen wichtigen europäischen Zeitungen von Guardian bis Süddeutsche scheint der perfekte Aufreger gefunden. Das Beispiel zeigt vor allem, wie schnell die mediale Überhitzung bei einem klassischen Krisenauslöser – Ignoranz von menschlichem Leid – die Fakten verdrängt.

Erstens fiel die Entscheidung, nach Fahrplan auch Haiti anzusteuern, nach intensiven Diskussionen. Zweitens unterstützt die Kreuzfahrtlinie die Erdbebenregion mit mehreren Hilfslieferungen und ist seit vielen Jahren Partner der Aktion „Food for the Poor“. Das Unternehmen spendete 1 Million US-Dollar und hilft den eigenen 230 Mitarbeitern, die auf der Insel arbeiten. Über 300 weitere Jobs hängen direkt von den Kreuzfahrern ab.

Leslie Voltaire, haitianischer Abgesandter bei den Vereinten Nationen, lobte noch vor wenigen Tagen den „positiven wirtschaftlichen Nutzen“ der Kreuzfahrtschiffe für das Land. Denn hinter dem Aufreger steht die wirklich entscheidende Frage: Ist Haiti für die Erste Welt auch Wirtschaftsregion und mögliches Urlaubsziel, in dem zu engagieren sich für beide Seiten lohnt? Oder sehen wir in dem „fallen state“ nur noch ein Objekt unserer Hilfsbereitschaft? Wenn wir die erste Frage bejahen, sollten wir Royal Caribbean Cruise Lines zugestehen, ernsthaft auch am Wohle Haitis interessiert zu sein. Schließlich hat das Unternehmen ein vitales Interesse, in Zukunft wieder mit gutem Gewissen vor der „Perle der Karibik“ zu ankern.

Mehr dazu bei Adam Goldstein, Chef der Linie und Blogger, unter http://www.nationofwhynot.com/blog/

Sofa-WM

Man spricht bereits jetzt von einem PR-Desaster: Heute hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die bisher kommunizierten Ticket-Verkaufszahlen für die drei deutschen Gruppenspiele bei der WM in Südafrika deutlich nach unten korrigiert. Gerade mal 1.916 Karten wurden für die Spiele gegen Australien, Serbien und Ghana verkauft. In anderen europäischen Ländern sieht das nicht anders aus. Leere Zuschauerränge in Südafrika? Das Sommermärchen von 2006 scheint sich nicht zu wiederholen. Es sind nicht allein die teuren Hotels und das Wetter (Winter!), vor allem die Sicherheitslage schreckt viele ab. DFB-Präsident Theo Zwanziger will jetzt mit einer Medienoffensive gegensteuern: „Wir müssen die Monate bis zur WM für Vertrauenswerbung nutzen“, so Zwanziger. Man darf gespannt sein, wie der DFB das bewerkstelligen will. Was kann man sich unter Vertrauenswerbung vorstellen? Reputation kann der der DFB für Südafrika schlecht kaufen. Ein bestohlener Oliver Bierhoff, ein auf dem Golfplatz ermordeter Ex-Nationalspieler, zuletzt der Angriff auf die togolesische Mannschaft in Angola – das sind die Dinge, die einem als erstes in den Sinn kommen, wenn man an WM und Sicherheit denkt.
Da nützt es wenig, wenn der südafrikanische Fußball-Präsident Kirsten Nematandani wie zuletzt in einem Spiegel-Interview verkündet, sein Sicherheitssystem sei hervorragend – und nur die Kritiker seien schlecht informiert. Fakt ist jedoch: Südafrika hat es seit Vergabe im Jahr 2004 nicht geschafft, die Öffentlichkeit von dieser „hervorragenden Sicherheit“ im Land zu überzeugen. Für den DFB eine Herkulesaufgabe, will er daran in den verbleibenden Monaten noch etwas ändern.
Die Olympischen Spiele in vor sechs Jahren in Griechenland sind ein gutes Beispiel, wie sich die öffentliche Meinung innerhalb kürzester Zeit noch wenden kann. Noch ist das südafrikanische Wintermärchen nicht verloren!

Diese Weltwirtschaftskrise hat alles verändert. Auch die Kommunikation. Denn die Krise der klassischen Medien und der steigende Bedarf nach Krisenkommunikation überschneiden sich. Es steht viel auf dem Spiel – auch die künftige Rolle der Corporate Communications in den Unternehmen. Im Zusammenhang mit dem kürzlich stattgefundenen ECRS-Symposium möchte ich an dieser Stelle auf meinen Beitrag “Our Reputation is at Stake – Corporate Communications in the Light of the Global Economic Downturn“ im neuen Management-Kompendium „Reputation Capital: Building and Maintaining Trust in the 21st Century“ hinweisen, das nun bei Springer veröffentlicht wurde. Sie können den Artikel auch hier auf crisiseverywhere.com lesen.

Warten auf Tiger Woods

Prominente Testimonials dienen in der Werbung „der Vertrauensbildung und der Schaffung von Glaubwürdigkeit, die beim Testimonial wichtiger sind als die Bewerbung konkreter Merkmale oder Leistungen“, wie es bei Wikipedia heißt, es wecke „Intereresse für abstrakte Produkte und komplizierte Sachverhalte.“ Das hat sich sicher auch die Managementberatung Accenture gedacht, als sie im Jahr 2003 den Golfer Tiger Woods für zig Millionen Dollar unter Vertrag nahm. „The road to high performance isn’t always paved“, steht auf den aktuellen Anzeigen-Motiven. Als Wege abseits des Normalen könnte man Tiger Woods Eskapaden in der Tat bezeichnen. Man kann es nachvollziehen, nicht nur die Netzwelt tobt vor Spott und Hohn – der berühmteste Golfer war ein weltweites Thema in (fast) allen Medien. Und bringt die Sponsoren unter Zugzwang: Das sind einige, Woods warb u.a. auch für Nike, Pepsi und Tag Heuer – im Übrigen hat er damit laut Forbes-Magazin als erster Sportler mehr als eine Milliarde Dollar verdient.

Prompte Reaktionen folgten: Die Marktforschung Nielsen berichtet, Woods, der bis zuletzt noch in 15 verschiedenen TV-Spots zu sehen war, sei mit einem Schlag aus der TV-Werbung verschwunden. PepsiCo trennte sich sofort ganz von dem Golfer, der Entschluss sei schon vor Monaten gefallen. Accenture zog nach und löste den Werbevertrag mit Woods, er sei nach den Umständen der vergangenen Wochen „no longer the right representative for its advertising“, so die Unternehmensberatung in einer Mitteilung. Ein Schnellschuss? Immerhin eine klare Entscheidung. Der Schweizer Uhrenhersteller Tag Heuer stellte sich kommunikativ nicht ganz so geschickt an: „Er ist der Beste auf seinem Feld“, hieß es selbst noch, als Woods Verfehlungen schon weltweit Thema waren. In Genf meinte Sprecherin Mariam Sylla am heutigen Vormittag, Woods Privatleben ginge das Unternehmen nichts an. In einer eben veröffentlichten Stellungnahme heißt es jedoch hingegen, man werde die Partnerschaft in den kommenden Wochen überdenken.

Also was tun, wenn’s brennt? Wie soll ein Unternehmen solch einer Situation reagiere? Meist folgt die reflexartige Distanzierung und letztlich Kündigung. Alle modernen Verträge mit Prominenten beinhalten Klauseln, die eine außerordentliche Beendigung des Vertrages bei dramatischen Imageproblemen zulassen. Sicher oft der richtige Weg, um Schaden abzuwenden – schließlich geht es um viel: umVertrauen, um Image aber  auch um viel Umsatz.

Aber die konkrete Reaktion ist eben immer auch vom konkreten Fall abhängig. Das Bild einer Kokain schnupfenden Kate Moss veranlasste 2005 Marken wie H&M, Chanel und Burberry, ihre Verträge mit dem Model umgehend zu kündigen. „Die Karriere ist nur angehalten, bis die Runde von Bedauern, Bereuen und Selbst-Geiselung ihr Wunder vollbracht hat. Sie wird nicht angeklagt werden, sie wird ihre Tochter nicht verlieren. Sie glaubt vielmehr (und damit hat sie vielleicht auch Recht), dass der ganze Rummel sie nur noch berühmter macht“, schrieb Sunday-Mirror-Kolumnistin Carole Malone zum Höhepunkt des Skandals über Moss und wettete, das Model werde nach zwölf Monaten alle Verträge wieder haben. Es dauerte gerade einmal sechs Monate. Da war die wilde Kate wieder zurück – noch schöner, noch präsenter, noch besser bezahlt. Wie lange werden wir auf Tiger Woods warten müssen?

Vertrauen in der Krise?

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Ein Veranstaltungstipp in eigener Sache: Das European Centre for Reputation Studies (ECRS) statt – eine Kooperation zwischen der Universität Zürich, der LMU in München und Pleon – veranstaltet am 13. November 2009 ihr viertes Jahressymposium in München. International renommierte Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft werden sich die Frage stellen, wie sich nach der Wirtschaftskrise neues Vertrauen aufbauen und bewahren lässt. Alle Infos zum ECRS-Symposium finden Sie hier.

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