Rolle rückwärts: ARD – Zero Points.

escBelegt ist das nicht: Aber vielleicht wippten die Macher des Eurovison Song Contestes sogar für einen Moment vergnüglich mit den Füßen – kurz bevor sie Schlagerdeutschland wissen ließen, dass Xavier Naidoo uns in Schweden vertreten soll. Thomas Schreiber, ARD-Unterhaltungskoordinator des NDR und somit für den ESC verantwortlich, pries den Mannheimer als einen der großen deutschen Sänger an. Einer der nicht nur für Deutschland antreten, sondern auch endlich wieder Punkte einfahren werde. Einer, der für glorreiche Twelve-Points, denn für peinliche Zero-Points stehe.

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Warum investigativ wieder in ist

BücherregalDeutschland steckt im Enthüllungsfieber: Unternehmen, Marken und Politiker geraten zunehmend unter den Dauerbeschuss von Medien. Ein zentraler Grund: Viele Redaktionen haben ihre Abteilung für Attacke zuletzt deutlich ausgebaut, der investigative Journalismus ist wieder en vogue. Dahinter steckt nicht nur der hehre Aufklärungsanspruch, sondern knallhartes ökonomisches Kalkül. Wer vor allem online als Medium nicht untergehen will, muss mit Content überzeugen. Dazu zählt, exklusive Stories zu produzieren und die Lust der Leser am Skandal zu befriedigen. Weiterlesen

Skandal mit Ansage – Deutschland steckt im Enthüllungsfieber

 

Newspapers

Derzeit vergeht keine Woche, ohne dass Marken in einen Skandal schlittern oder gar im Shitstorm untergehen. Aus Sicht von Dirk Popp, CEO von Ketchum Pleon Germany, hat das auch mit der Scoop-Fixierung der Medien zu tun. In seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online erklärt der Krisenexperte, wie Unternehmen damit umgehen sollten.

Nie zuvor wurde so viel aufgedeckt, aufgeklärt und knallhart undercover recherchiert. Im Kampf um Aufmerksamkeit und Auflage schalten Medien auf Attacke – auf der Suche nach dem nächsten Scoop. Substanzielles und Skandalträchtiges wird munter verquickt. Für Unternehmen heißt es: aufgepasst. Weiterlesen